Rainer S. ist Redakteur und Fotojournalist. Schon seit vielen Jahren genießt er das Privileg einer Versicherungspflicht in der Renten- und Krankenversicherung über die Künstlersozialversicherung. Aufgrund seines Künstlerstatus zahlt er dort nur die halben Beiträge. Für die Berechnung dieser Beiträge hat Rainer sein Arbeitseinkommen gegenüber der Künstlersozialkasse auf 24.000 € geschätzt.
Schlagwort: Künstler
Die Geringfügigkeitsgrenze in der Künstlersozialversicherung
Wie bereits an anderer Stelle mehrfach aufgezeigt, stellt die Mitgliedschaft in der Künstlersozialversicherung ein Privileg dar. Sie bietet zu günstigen Konditionen eine Absicherung in der Renten-, Kranken und Pflegeversicherung. Es gibt jedoch Ausnahmen von der Versicherungspflicht, die sich aus dem Einkommen des Künstlers ergeben können.
Der Publizist als Künstler oder wer ist Publizist?
Den Begriff des Künstlers verbinden wir meist mit Theaterleuten, Malern und Sängern. Beim Schriftsteller kommt diese Assoziation nicht sofort, noch weniger beim strengen Begriff des Publizisten. Nur wenige Journalisten, Redakteure oder Webdesigner bezeichnen sich selbst als Künstler.
Der PR-Fachmann/ die PR-Managerin in einem Szenario der geplanten obligatorischen Selbständigenversicherung
Fachleute für Public Relation und Öffentlichkeitsarbeit können sowohl in selbständiger Tätigkeit als auch in abhängiger Beschäftigung tätig werden (LSG BRB – L 1 KR 206/09 ). Die Frage, ob eine abhängige Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit vorliegt, ist nur nach sehr differenzierter Prüfung zu beantworten (vgl. Blog-Beitrag: Das nachträgliche Anfrageverfahren).
Konkurrierende Vorschriften zur Versicherungspflicht von Selbständigen und das Künstlersozialversicherungsgesetz als lex spezialis
Peter S., 32 Jahre alt, Web-und Spieledesigner aus Berlin Prenzlauer Berg hatte nie Interesse am Thema „Sozialversicherung und Altersvorsorge“. Irgendwie uncool und spießig passte dies nicht zum Leben eines Designers von Onlinerollenspielen.
Die Künstlersozialkasse: Abgabepflicht zur Werbefotografie
Grundsätzlich erfordert eine künstlerische Tätigkeit im Sinne des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) stets ein „Mindestmaß eigenschöpferischer Gestaltung“.